Alles fürs perfekte Menü
Top-Trends rund um Küche, kochen und genießen in Halle B7
Das Vorspeisenrezept von Tim Mälzer einmal nachkochen – so einfach, wie es der Starkoch in der TV-Show präsentiert, ist das am heimischen Herd nicht immer. Wer oft und gern Gäste zum Essen einlädt, weiß, wie viel bedacht werden muss, soll der Abend ein Erfolg werden.
Viele Hobbyköche lassen sich von den Fernsehprofis inspirieren, sind aber mit den Ergebnissen nicht immer zufrieden. Mal liegt es an der unzulänglichen Küche, mal am Kochgerät, den Zutaten, an der Tischdekoration oder anderen Details. Was für ein rundum gelungenes Dinner mit Gästen oder auch ein schönes Essen im Kreis der Familie benötigt wird, und worauf es zu achten gilt, das gibt es auf der DU UND DEINE WELT zu erfahren, auszuprobieren und zu kaufen. Im großen Ausstellungsbereich „Küche & Kulinarisches“ (Halle B7) sind namhafte Aussteller vertreten, darunter zahlreiche Inhaber geführte Unternehmen, die hochwertige topaktuelle Küchengeräte und -utensilien präsentieren und die Besucher mit großer Fachkenntnis beraten.
Wie der Profi, so der Hobbykoch
Dass die Kochhelden der Bildschirme ihre Spuren bei den Wünschen der Zuschauer hinterlassen, das bemerken auch die Küchenprofis. Zum Beispiel in Hinblick auf die technische Ausstattung. “Auf der einen Seite geht es um die Zeit”, sagt Küchenexpertin Sabine Hensel von Ellerbrock Bad und Küche. Die Geräte sollen also die Zubereitung möglichst beschleunigen.
“In den Vordergrund rückt aber auch immer mehr die gesunde Ernährung.” Mit der Folge, dass nun im Heimbereich verstärkt Dampfgarer nachgefragt werden – Geräte also, die aus der Profiecke kommen. Ihr Vorteil besteht in der schonenden Zubereitung, durch die auch mehr Vitamine erhalten bleiben.
Schönes Design inspiriert
Hält der Mensch sich immer mehr in der Küche auf, dann will er dort eine angenehme Umgebung vorfinden. Und die resultiert vor allem aus geschmackvollen Farben und Formen. Aktuell setzt man dabei verstärkt auf Klassisches. “Die Farben sind vor allem hell, es geht vom Weiß bis hin zu cremefarbenen Tönen”, bestätigt Sabine Hensel. Als weiterer Trend setzt sich das Thema Kontraste durch. Hier wird dann das Weiß auch mal mit schwarzen Elementen kombiniert.
Die Details der Technik
Damit die Zubereitung eines aufwändigen Gerichts in der Küche immer gelingt, sind auch die Küchengeräte wichtig. Wie die neuesten Modelle funktionieren, und was sie alles können, das wird den Besuchern auf dem Hamburger Messegelände regelmäßig live vorgeführt. Selbstverständlich werden zahlreiche trendige und formschöne Qualitätsprodukte von namhaften Herstellern wie zum Beispiel Vorwerk oder Krups angeboten.
Pfannen, die durch Hände gehen
Einer der großen Stolpersteine auf dem Weg zum erfolgeichen Hobbykoch sind gerade die Töpfe und Pfannen. Hier kann minderwertige Qualität auch das beste Rezept oder die frischeste Zutat ruinieren. Ein Rundgang über die Messe zeigt, wie vielfältig es auf der anderen Seite aber auch im Bereich der hochwertigen Produkte zugeht. So zeigt die Norbert Woll GmbH, dass auch heute noch echte Handarbeit aus Deutschland kommt: Denn hier wird jede Pfanne von Hand gegossen und weiter bearbeitet.
Vielfalt der Gewürze
Erfahrene Köche investieren viel Zeit in die Suche nach hochwertigen und frischen Zutaten. Manchmal scheitert ein Rezept sogar daran, dass ein gerade benötigtes Gewürz nicht aufzutreiben ist. Da ist es ein Glück, dass es spezialisierte Anbieter wie Herrmann Gewürze gibt. In dessen Programm finden sich neben den Standards auch würzige Exoten wie gemahlene Bhut Jolokia Chillies aus Indien – das schärfste Gewürz der Welt.
Vier kann schon zu alt sein
Ist das Essen bereitet, dann passt dazu meist ein guter Wein. Dessen Kauf bietet viele Fehlerquellen. So mag mancher denken, Alter ist ein Qualitätsmerkmal – schließlich gilt alter Wein als teuer und wertvoll. Gerade bei Weißwein warnt Frauke Schmitt vom Qualitätsweingut Schlossgut Schmitt vor zu hohem Alter: “Der Wein soll frisch und spritzig schmecken.” Eine Eigenschaft, die nicht ewig hält. Schon ein 2006-er Jahrgang kann die Spritzigkeit seiner Jugend verloren haben. Frauke Schmitt rät eher zu 2008 und 2009.